Der Rückruf per Email
Am 09.01.2026 um 21:25 Uhr bekam ich eine Rückruf Email vom Tigerexped Kundenservice.

Am 09.01.2026 um 21:25 Uhr bekam ich eine Rückruf Email vom Tigerexped Kundenservice.

Mittlerweile habe ich schon zum vierten Mal das Setup der Elektrik in meinem smarten Wohnmobil umgebaut. Der zweite Umbau war der bei Weitem größte und umfangreichste. Aber der Reihe nach.
Unser Eura-Mobil Profila T 695 EB kam mit einer 80 Ah Gel-Batterie unter dem Beifahrersitz. Das war mit meinen ersten smarten Einbauten bald zu wenig.
Zu der vorhandenen 80 Ah Gel-Batterie habe ich im Sommer 2021 zwei BOS LE300 zusätzlich unter dem Seitensitz über der Truma-Heizung eingebaut.

Das Apple iPhone Air ist so dünn, das da keine physische SIM mehr rein passt. Braucht man heute auch nicht mehr, denn es gibt eSIM-Profile, die man bei kompatiblen Geräten einfach aufspielt. Doch bei den meisten in unseren Wohnmobilen befindlichen Routern ging das bisher nicht.
Die Lösung bieten pysische SIM-Karten, auf die man dann mit einem Android-Smartphone ein eSIM-Profil aufspielt und diese dann wie eine normale SIM-Karte in seinen Router im smarten Wohnmobil einsetzt. Das geht auch mehrfach und ich habe seit ein paar Monaten eine solche eSIM mit Telekom-eSIM-Daten in meinem Smarten Wohnmobil am Laufen.
Es funktioniert. Da ich zwei SIM-Karten Einschübe habe, habe ich mir gleich zwei von den Dingern besorgt, damit ich bei Bedarf im Ausland einfach eine zweite Karte zur Verfügung habe.
Wie bei Herr der Ringe ist Home Assistant der eine Ring oder in dem Fall die App oder Anwendung, sie alle zu knechten. Ich möchte alle Sensoren in Home Assistant auslesen, alle Aktoren und Relais in einer einzigen App steuern können. In meinen früheren Blogposts habe ich Euch dazu schon viele verschiedene Varianten gezeigt.

Endlich zurück im Camper die schmerzenden Füsse aus den Schuhen befreit, mein Highlight des heutigen Messetages. Eindeutig ist das der neue Bürstner Signature. Wenn ich heute ein neues Wohnmobil kaufen würde, dann diese Fahrzeug. Da hat der neue Geschäftsführer Hubert Brandl ein wirklich tolles Fahrzeug auf die Räder gestellt.

Zum dritten Mal in Folge besuche ich die weltgrößte Leitmesse der Caravaning-Branche in Düsseldorf. Das ist aus Bayern schon ein Stück Weg. Insgesamt über 600 Kilometer sind es von der Haustür in Aresing bis zum Düsseldorfer Messegelände. Da sitzt man schon eine Weile auf dem Bock.
Aber wie üblich, fahre ich gemütlich mit dem LKW-Verkehr mit schwimmend auf der Autobahn. Rechtzeitige Pausen verhindern Ermüdungserscheinungen beim Fahrer. So schafft man die Strecke ohne größere Staus in 8 bis 10 Stunden gesamte Fahrzeit. Dann ist man aber geschafft und geniest sein Glas Wein zur Entspannung.
In meinem ersten Jahr bin ich mit der Deutschen Bahn nach Düsseldorf gereist. Das war eine sehr interessante Erfahrung. Früh morgens kurz nach 6 Uhr den ersten ICE von Ingolstadt bis Düsseldorf, ohne Umsteigen, Gott sei Dank, denn das erhöht die Fehlerwahrscheinlichkeit. Zurück war noch spannender mit über einer Stunde Verspätung kam ich dann um 1:14 Uhr in Ingolstadt an. Mit dem Auto dann noch 30 Mnuten nach Hause.
Daher 2024 das erste Mal mit dem Camper. P1 ohne Strom. Man ist ja schließlich autark. War wesentlich besser und ich habe zwei (maximale Anzahl) Nächte auf dem P1 verbracht. Nun dieses Jahr konnte ich nur noch auf dem Schützenplatz in Lohausen reservieren. Auch ein Platz für autarke Wohnmobile. Na, wenn die Sonne ein bischen scheint, reicht dass für drei Nächte mit dem Strom. Die ganzen smarten Teile in meinem Camper ziehen inzwischen mehr als vier Ampere und da habe ich mir früher schon bei 2,5 Ampere Sorgen gemacht.

Wer meinen Blog liest weiß, dass ich einen Teltonika Router eingebaut habe. Die Starlink Mini soll diesem als Backup oder Fallback dienen, wenn es an einem Stellplatz oder unterwegs kein Internet über Mobilfunk gibt. Deshalb wird die Starlink Mini per LAN-Kabel an den WAN-Port des RUTX50 von Teltonika angeschlossen. Wie genau das geht hat mich einige Zeit gekostet und ich möchte es Euch daher leichter machen, indem ich das hier Schritt für Schritt erkläre.
Dienstlich fahre ich einen Audi und die bekommt man meist ab Werk mit einer fest verbauten 360° Kamera oder auch Bird-View Kamera genannt. Man sieht dann sein Fahrzeug von oben und kann erkennen, was sich um das Fahrzeug herum befindet. Aber warum bauen das die Hersteller von Wohnmobilen nicht ein. Da ist es doch wesentlich sinnvoller als bei einem PKW. Der Grund dafür sind wie so oft die Kosten. Denn alles was Zeit braucht, kostet heute enorm viel Geld. Das gilt auch für die Kalibrierung, also die Einstellung einer 360°-Kamera. Das machen die bei Audi für einen PKW-Typen genau einmal und sehr gründlich für alle Kunden, die so ein Extra bestellen. Bei Wohnmobilen ist das wesentlich schwieriger, denn da können die vier Kameras nicht immer an den gleichen Stellen angebracht werden und die Aussenhüllen gleichen sich auch nicht für sehr viele Fahrzeugtypen. Das führt zu sehr hohen Kosten durch die richtige Einstellungen des Kamerassystems, dem Kalibrieren oder auch Stiching.
Im ersten Teil habe ich erklärt, was wir alles für den Einbau benötigen. Jetzt im April ist es warm genug, damit wir den Einbau wagen können. Denn damit der Kleber richtig haftet und durchhärten kann sollte es warm genug sein. Jetzt geht es auf dem Dach weiter.

In meinem Blogpost zum Teltonika Router RUTX50 und zum Einbau der Dachantenne habe ich ja geschrieben, das diese Lösung zukunftssicher für die nächsten Jahre ist. Warum jetzt noch zusätzlich eine Starlink Mini aufs Dach?

UPDATE 12.2025 und 09.2025:
Nachdem es mit der ESP Home Version von Fabian Schmidt wegen mangelnder Pflege Probleme gegeben hat nutzt bitte die Variante von Sönke Krebber:
https://github.com/skrebber/esphome-truma_inetbox
Ich versuche diese Anleitung an die neuesten Gegebenheiten anzupassen, aber das klappt nicht immer rechtzeitig. Es empfiehlt sich daher die Kommentare zu lesen und bei Problemen einen Kommentar dort zu hinterlassen, oder die Community unter https://t.me/c/2623211401/69 auf Telegram zu verfolgen.
Wie man die Truma-Heizung fernsteuern kann war einst mein Einstieg in die Welt des smarten Wohnmobils. Zuerst mit einer einfachen Relais-Lösung und dann über die in diesem Blogpost beschriebene Lösung per Home Assistant und MQTT. Den Blogpost habe ich am 17.02.2023 hier veröffentlicht. Was mich aber über die Jahre massiv an der Lösung gestört hat, waren die häufigen Ausfälle. Damit war eine zuverlässige Frostsicherung des Wohnmobils im Winter leider nicht möglich. Man musste immer nachsehen, ob die Heizung noch lief oder schon wieder wegen der Steuerung ausgefallen war.

Wintercamping mit dem smarten Wohnmobil im Schnee und Fernsteuerung der Heizung per Inetbox2MQTT
Ich habe viele Möglichkeiten getestet, um herauszufinden, woher diese Ausfälle kommen. Selbst Dr. Magnus Christ, der Ersteller der inetbox2mqtt-Lösung hat mehrfach mit mir gemeinsam versucht eine Lösung zu finden. Leider hat es auf keinem ESP32 funktioniert und das berichten auch andere User im Telegram-Chat.
Blogposts schreiben macht viel Arbeit. Daher wünscht man sich auch, dass es gelesen wird und es Menschen gibt, die das Geschriebene interessiert. Das war für mich der Grund mit Teil 3 zu warten. Hier auf meinem Blog kam nicht einmal ein einziger Kommentar, aber auf Womo.blog haben mittlerweile zwei Leser nach dem angekündigten Teil 3 gefragt. Der Vorteil meiner Seite ist, das ich komplett auf Werbung und nevende Popups verzichte. Das verhindert auf der anderen Seite, das mit dem Bloggen Geld rein kommt. Die Kosten sind in der heutigen Zeit auch nicht ohne. Aber ich mag auch keine losen Enden und deshalb hier nun der dritte Teil meines Elektro-Umbaus.

Noch ist viel Platz unter dem Fahrersitz vor dem Stromumbau im Wohnmobil
Eine gute Nachricht für Nutzer von Trenntoiletten. Die Urin-Entsorgung kann man jetzt auch über ein Vernebelungsgerät erledigen.
Trenntoiletten haben den Vorteil, das man feste und flüssige Ausscheidungen trennt. Gemäß dem Motto des Wiener Künstlers Friedensreich Hundertwasser aus Schei.. Humus zu machen und doch die von Gott gegebene Trennung der menschlichen Ausscheidungen an zwei Körperstellen nicht wieder zusammenzuführen und zur Beseitigung kostbares Trinkwasser zu verwenden.

Das Gerät von Etteliot um Urin in Dampf aufzulösen
Meine treuen Leser wissen es. Mein Ziel ist die komplette Steuerung meines smarten Wohnmobils über die Open Source Software von Home Assistant. Damit bin ich auch schon sehr weit gekommen. Seit über drei Jahren habe ich die hochpräzisen Geräte von Comworks* in meinem Wohnmobil verbaut und bin sehr zufrieden damit. Das sind in meinem Teilintegrierten Eura Mobil, zwei Supersense* für die Füllstände der Wassertanks sowie zwei Gaswaagen der neuen Baureihe SuperSense Scale X* sowie vier Reifendrucksensoren Supersense TireCheck (TPMS)* an allen vier Rädern. Diese Sensoren haben allle Bluetooth-Funk, um damit ihre Daten zu melden. Diese Daten habe ich bisher über die Server von Comworks per HTML in Home Assistant ausgelesen. Damit ist es nun vorbei. Denn die neue zentrale Steuereinheit CIS 3 von Comworks kann das jetzt direkt übernehmen. Das geht dann sogar per Kabel und passender Schnittstelle.

Caravan Salon Düsseldorf, erster Messetag. Als Blogger kann ich schon um 8:30 Uhr mit dem Ausstellerbus auf das Messegelände fahren. Die Hallen sind leer, nur Standpersonal und letze Reinigungtrupps sind auf den Messeständen.

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit smarter Steuerung im und am Wohnmobil. Angefangen hat es mit der Smartwomo Idee von Kai-Uwe Pielka, der seine Truma Heizung über den Temperaturfühler fernsteuern konnte. Zu dem Zeitpunkt habe ich noch nicht selbst darüber berichtet. Kai-Uwe hat sich aber samt seinem Blog Smartwomo.de zurück gezogen. Als er die Domain frei gegeben hat, habe ich sie übernommen und sie zeigt heute auf Schleeh.de.

Garantie und gesetzliche Gewährleistung sind nicht dasselbe. Das sollte man sich zu Anfang klar machen. Die gesetzliche Gewährleistung muss jeder Händler für zwei Jahre erfüllen. Die ersten zwölf Monate müssen wir als Kunden nicht einmal beweisen, dass der Mangel nicht durch uns verursacht wurde. Das gilt natürlich nicht bei einem von uns verursachten Schaden.

UPDATE 26.05.2024
Kai Scheffer hat mittlerweile eine sehr gute und einfache Lösung für sein BB-Display vorgestellt. Mit der neuen Version der BB-Display Firmware ist es nun sehr einfach die Daten von Batterie, Solarzellen und Booster aus der Ferne auszulesen. Wie das geht könnt Ihr direkt auf dem BlueBattery Blog nachlesen.
Den BlueBattery von Kai Scheffer aus der Schweiz habe ich schon sehr lange in meinem smarten Wohnmobil verbaut. Der misst sehr zuverlässig die Daten rund um alles was mit Strom zu tun hat. Bei einem hohen Verbrauch wie in meinem smarten Wohnmobil ein nicht weg zu denkendes Gerät. Seit 2020 werkelt das sehr kleine Gerät nun in meinen wechselnden Stromsetups ohne Probleme. Mittlerweile hängt ein Victron MPPT-Solarladeregler und ein Votronic Ladebooster VC 12-12 50 dran und alle übertragen brav ihre Daten an die App.

Mein Bluebattery D2 im smarten Wohnmobil Bild (c) https://www.blue-battery.com/
Eine Markisenbeleuchtung ist ein LED-Streifen, welcher auf der vollen Länge der Markise nach unten leuchtet. Diese gibt es als Nachrüstlösung für Thule Markisen fertig im Handel* zu kaufen, ebenso die passenden Schienen dazu*. Die baut Euch auch gerne der Händler Eures Vertrauens ein. Aber wir machen das selbst. Wie, das erkläre ich Euch in diesem Blogpost Schritt für Schritt. Es ist nicht besonders schwierig!
An dieser Stelle mein Dank an den Ideengeber zu dieser Idee aus der Eura Mobil Gruppe. Wieder eine super Verbesserung am Wohnmobil. Danke Dir, Thomas!
Wer sich mit Strom nicht auskennt, sollte dazu einen Fachmann zu Rate ziehen, damit nichts schief geht. Für die Ausführung und die damit verbundenen Konsequenzen seid Ihr selbst verantwortlich!

Drei Wochen Urlaub mit dem Wohnmobil sind eine lange und schwierige Zeit für geplagte Bandscheiben! Die Betten sind wie alles im Wohnmobil Kosten- und Gewichtsoptimiert. Das spürt man spätestens nach knapp einer Woche. Auch in unserem Eura Mobil PT695EB aus dem Jahr 2019. Neben sehr dünnen Matratzen bietet dieses Reisemobil nur einen einfachen Lattenrost aus nach oben gebogenen Birkenhölzern inklusive Aufstellteil für den Kopf und oberen Rücken.

Nach fast fünf Jahren, man wird ja älter, haben wir uns für eine Verbesserung des Liegekomforts entscheiden.
Vorhänge dienen dem Sichtschutz und in manchem Wohnmobil auch der Kaschierung von Assymetrien. Auf Deutsch, in unserem Eura Mobil Profila T 695 EB aus dem Jahr 2019 ist das Seitenfenster an der L-Sitzgruppe sehr weit Richtung Heck eingebaut. Das liegt an der Verjüngung des Aufbaus hin zum Fahrerhaus. Eura hat das durch Vorhänge mit Seitenschals versucht zu kaschieren. Zudem verdecken die Vorhänge, die es noch an den Fenstern der Betten gab die nackte GFK-Innenhaut unseres Wohnmobils.

Mehr Strom, mehr Autarkie das war die Motivation für den Umbau. Über die Planung und Geräte habe ich Euch in Teil 1 informiert. In diesem Teil gehen wir den Umbau Schritt für Schritt durch.
Ich habe dazu sehr viel in Foren gelesen, Youtube Videos geschaut und Fragen gestellt. Dann habe ich einen Ablaufplan gemacht, denn ohne steht man schnell im Wald. Hier mein Ablaufplan:


Der Autor Hannes Schleeh war von 1997 bis 2011 bei der Maschinenringe Deutschland GmbH für das Mobilfunk-Geschäft der Maschinenringe zuständig. Er hat in diesem Zeitraum eng mit allen auf dem Markt befindlichen Mobilfunk-Anbietern zusammen gearbeitet. Aus dieser Zeit stammt sein Wissen über Mobilfunk-Strahlung und deren möglichen Auswirkungen und wie man sich davor schützen kann.
In unserer modernen Welt sind wir ständig Strahlung ausgesetzt. Mobilfunk, WLAN und Bluetooth, je mehr smarte Geräte wir einsetzen, desto mehr Strahlungsquellen umgeben uns. Die meisten Menschen interessieren sich nicht dafür und würden nie auf ihr Smartphone und die Bequemlichkeiten durch Smart Home Technologien verzichten. Zu dieser Gruppe gehöre ich auch. Auch meine Frau hat generell kein Problem mit den smarten Funkquellen in unserem Wohnmobil. Sie meint nur, das ich es etwas übertreibe. Aber bei sehr guten Freunden von uns, die auch ein Wohnmobil haben, ist die Frau sehr sensibel was Strahlung angeht. Da sie weiß, das ich technisch versiert bin und früher auch mit Mobilfunk zu tun hatte, hat sich mich um Rat gefragt. Daraus ist die Idee für diesen Blogbeitrag entstanden.

In unserem Eura Mobil Profila PT 695 EB war im Bad eine kleine Dachhaube zum Lüften eingebaut. Diese hat die Maße 280 mm x 280 mm oder 28 cm x 28 cm. Diesen milchigen Dachhaubentypen kannte ich schon von unserem Kastenwagen. Der läst sich leider nicht sehr weit öffnen, maximal 10 Zentimeter, dafür kann man diesen Lukentyp in alle vier Himmelsrichtungen oder komplett aufstellen.

In unserem Eura Mobil PT 695 EB war die Elektrotechnik komplett unter dem Beifahrersitz verbaut. Dort wurde auf engstem Raum eine 80 Ah Bleigelbatterie sowie das Landstromladegerät und alle Sicherungen, Relais und Stromverteiler rein gequetscht. Das hatte inzwischen sogar einen Rückruf durch das Kraftfahrtbundesamt zur Folge, da die 50 Ampere Sicherung direkt neben einer scharfkantigen Sitzstrebe verbaut war.

Unser Wohnmobil, ein Eura Mobil PT695 EB Baujahr 2019 hatte eine eingebaute Fliegengittertüre. Die bestand aus einem Aluminiumrahmen und einer Schiene an der untersten Trittstufe und hat uns tierisch genervt!
Warum? Erstens weil man beim Beladen nicht ohne Absetzen des Getragenen in das Wohnmobil hinein kam und zweitens weil das Teil immer schwerer auf- und zu zu schieben ging.

Achtung Nerd-Stuff – Dieser Beitrag ist nichts für Menschen, die sich nicht für moderne Technik interessieren. Voraussetzung für den Nachbau ist ein Raspberry Pi mit Home Assistant sowie ein Internet Router im smarten Wohnmobil. Wünsche viel Erfolg und Spass beim Nachbau.
Im zweiten Teil beschreibe ich nun, wie man den MPU6050 zusammen mit einem ESP32 ins Wohnmobil einbaut und damit in Home Assistant feststellen kann, ob das Wohnmobil gerade steht oder sich in einer der drei Achsen im Raum bewegt.

Wer keine Hubstützenanlage in seinem Camper hat, der braucht eine Möglichkeit zu messen, ob er einigermaßen gerade steht. Das ist aus vielen Gründen sinnvoll. Denn in einem Wohnmobil das schief steht, kann man unter Umständen nicht schlafen, oder das Abwasser läuft nicht ab und im extremen Situationen könnte auch der Kühlschrank schlecht oder gar nicht mehr funktionieren. Häuser werden ja auch mit einer Wasserwaage ausniveliert. Bei unseren fahrenden Häusern müssen wir das an jedem neuen Aufstellplatz machen. Im Gegensatz zu einem Haus muss man beim Wohnmobil nicht ganz genau gerade stehen, aber es gibt Grenzen die den Aufenthalt unschön oder gar unmöglich machen können. Besonders dann, wenn man im Fahrzeug Kochen oder Duschen will. Beim Schlafen kann man sich ja noch dem Gefälle anpassen und so herum hinlegen, das einem nicht das Blut in den Kopf schießt.
DISCLAIMER: Man kann es auch übertreiben und das habe ich im Falle dieser Umsetzung im Smartwomo definitiv getan. Also bitte nur nachmachen, wenn Ihr absolute Nerds seid und das passende Kleingeld dazu habt und bitte verzichtet auf Kommentare wie „Wer braucht denn sowas?“ „Das hat doch nichts mehr mit Camping zu tun!“ und so weiter. Wem das nicht gefällt soll es einfach nicht lesen und ansehen, das ist nichts für „Normalos“ sondern Hard Core Nerd Stuff! 😉
Wenn es dem Nerd langweilig wird und schon fast alles im Smartwomo automatisiert ist, kommt er auf krude Ideen. ich habe seit mehreren Jahren den Nachrüstsatz der Firma RV-Tech GmbH von Professor Dr-Ing. Tim Nosper in emien Wohnmobil eingebaut. Damit kann man das ab Werk verbaute HeKi (Steht für Hebe-Kippdach, obwohl meines sich nur kippen lässt) elektrisch öffnen und schließen. Wie man das einbaut und wie das aussieht könnt Ihr Euch bei Jürgen oder bei der zweiten etwas kleineren HeKi-Dachfenster Art, bei Uwe in deren Video ansehen. Bei Uwe baut das sogar der Chef von RV-Tech persönlich ein.
Die Plattform DigiCamper.com hat seit kurzem eine neue Funktion, die es in sich hat. Die Entwickler haben da aus meiner Sicht eine wirklich äußerst nützliche Funktion programmiert. Ich zeige Euch in diesem Blogpost Schritt für Schritt, wie Ihr einen Trip anlegen könnt und wie Ihr die öffentlichen Trips der Camper-Kollegen nachfahren könnt.
Um die Funktion nutzen zu können müsst Ihr Euch natürlich vorher auf der Plattform DigiCamper.com anmelden.


Wer ein smartes Wohnmobil haben möchte, der braucht dazu einen Internetzugang und der sollte möglichst überall funktionieren und dabei auch schnell sein. Meine Smartwomo Lösung mit Home Assistant und die Fernüberwachung aller Messwerte und Sensoren im smarten Camper funktioniert nur dann, wenn das Mobil auch mit dem Internet verbunden ist.

Dieser Beitrag ist bereits etwas älter. Deshalb entwickelt sich die Technik weiter. Inzwischen braucht man diese, doch komplizierte Lösung nicht mehr, außer man hat ältere (mehr als 5 Jahre) Bluebattery Geräte verbaut.
Mittlerweile kann man die Bluebattery Geräte über das Bluebattery Display, oder im Falle der WLAN-fähigen Bluebattery Geräte auch direkt per MQTT in Home Assistant einbinden.
Weiterführende Artikel zum Display findet Ihr hier: http://Display für den BlueBattery Mess-Shunt mit MQTT und hier der Link zum Bluebattery BBX200 PRO mit fertig integriertem WLAN und MQTT für Home Assistant. Den habe ich inzwischen bei mir im Smartwomo verbaut. http://BBX200 Pro.
Wer einen BBX200 ohne WLAN braucht, ich habe einen bei mir liegen, der nur ein paar Monate eingebaut war. Anfragen gerne per Mail.

Wie in Folge 1 versprochen, kommt jetzt die Nerd-Variante, seinen Bluebattery via Homeassistant fernauslesen zu können. Nachdem ich fast alle Geräte und Sensoren auch aus der Ferne auslesen oder steuern kann, will ich das natürlich auch mit den Daten zu den Stromflüssen machen können. Die kommen aus dem Bluebattery aber leider nur per Bluetooth raus. Nun gibt es schon seit dem 5. Mai 2021 eine Lösung auf Github von Dr. Daniel Fett, es wird Zeit sich daran zu wagen.

Wird mal wieder Zeit mit einem Mythos in der Welt der Wohnmobile aufzuräumen. Immer wieder bekommt man zu hören, das normale Glas-Solarmodule, wie man sie auf Hausdächern nutzt, auf Wohnmobildächern kaputt gehen. Angeblich halten sie die Erschütterungen auf dem Wohnmobildach nicht lange aus.

Okay, ein Haus bewegt sich nicht, außer bei einem Erdbeben. Insofern klingt das erst einmal plausibel. Sicher haben die Hersteller solcher Module nicht drauf geachtet, das die Module starke Vibrationen auch wirklich aushalten.
Wer den tollen Batteriecomputer Bluebattery von Kai Scheffer in seinem Wohnmobil hat, kann per Bluetooth über die App sehr viele Daten zu seinem Energiemanagement im Wohnmobil auslesen. Leider geht das out of the box nur lokal per Bluetooth im oder im direkten Umfeld des Wohnmobils. Kai hat ja seit einigen Wochen einen Bluebattery mit Antenne im Portfolio. Damit kann man dann eventuell die Daten im Haus noch per Bluetooth auslesen, wenn das Wohnmobil nicht all zu weit weg steht.

Der Bluebattery ist der, aus meiner Sicht, beste Batteriecomputer oder auch Smart Shunt im Wohnmobilbereich. Meiner läuft jetzt seit über drei Jahren ohne Probleme. Das hat inzwischen sogar der Götz von WCS erkannt und arbeitet inzwischen auch mit Kai Scheffer zusammen.
Ich selbst habe den D2 von Bluebattery regulär gekauft und selbst in mein smartes Wohnmobil eingebaut. Für diesen Beitrag erhalte ich keine Bezahlung vom Hersteller. Der Bericht entspricht meiner persönlichen und ehrlichen Erfahrung. Lediglich ein Bild stammt von Bluebattery und ist entsprechend gekennzeichnet.
Technologie entwickelt sich, die hier vorgestellte Beamer-Lösung in meinem Wohnmobil ist bereits mein zweiter Anlauf. Bereits im November 2019 habe ich einen Beamer in mein Wohnmobil eingebaut. Der flog aber nicht lange danach wieder raus. Warum, fragt Ihr Euch vielleicht?

Ich habe auf eine andere Lösung für eine selbst gebaute iNet-Box gewechselt. Die ist besonders für Neulinge in Home Assistant einfacher umzusetzen. Aber auch alle, die diese hier beschriebene Lösung umgesetzt haben und damit nicht zufrieden sind, können ohne die Hardware anzufassen auf die neue Lösung mit ESPHome wechseln.
Hier der Link zur ESPHome Lösung hier auf dem Blog:
Schritt-für-Schritt: Truma Heizung mit ESPHome einrichten

Die iNet Box von Truma gibt es schon länger und mit ihrer Hilfe kann man die Heizung und andere Truma-Geräte fernsteuern. Inzwischen werden die Boxen aber nicht mehr gebaut. Die neue Steuerung Truma iNet X soll diese Lücke schließen. Sie wurde 2021 auf dem Düsseldorfer Caravan Salon vorgestellt und hat große Erwartungen bei den Campern erzeugt. Leider gehen viel der damals angekündigten Features heute immer noch nicht. Auch kann die iNet X, Stand heute, noch nicht alles, was die alte per SMS ferngesteuerte iNet Box kann.
SMS ist im Zeitalter von 5G eine Anwendung aus der Gründerzeit des Mobilfunks (2G) und mittlerweile in der Schweiz schon nicht mehr verfügbar. Zudem ist es nicht mehr sinnvoll, für jede Anwendung eine eigene SIM-Karte im Wohnmobil zu verbauen. Heute reicht ein guter Internet-Router im Wohnmobil, der alle geschwätzigen Internet-Geräte mit einem Zugang versorgt. Ein weiterer aus meiner Sicht wichtiger Punkt ist ein Offenes System auf Basis von Open Source. Leider kochen die Hersteller im Wohnmobilbereich immer noch ihre eigenen Süppchen und der Kunde kann die nicht selbst unter einen Hut bringen. Victron Energy hat den Zug der Zeit erkannt und bietet sein Betriebssystem VenusOS für seinen Cerbo GX als Opensource Lösung auf Github an.
Bei vielen meiner Ein- und Ausbauten im Wohnmobil ist meine Frau nicht begeistert, schließlich ist sie im Gegensatz zu mir kein Nerd. Sie hat lieber einen Schalter fürs Licht, als eine Stelle zum Touchen am Smartphone-Screen. Aber Alexa mag sie, ist inzwischen wie eine gute Freundin von ihr und ich werde geschimpft, wenn ich nicht nett mit dem Computer-Algorithmus von Amazon umgehe.

Als wir unser Wohnmobil im Februar 2019 auf der Messe Free in München bestellt haben, hatten wir auch Solarmodule mit bestellt. Die wären dann vom Händler in Sulzemoos montiert worden. Aber wie so Vieles im Leben kam es dann ganz anders. Denn nachdem wir unsere erstes nagelneues Traummobil bei der sehr netten Verkäuferin zusammen gestellt hatten, wurde das noch dem Chef-Verkäufer am Eura Mobil Stand gezeigt. Der hat uns dann noch zum Upgrade bei der Motorisierung von 130 auf 150 PS geraten. Vorher hatte uns die nette Verkäuferin berichtet, das sie mittlerweile die Bestellungen nur noch per iPad eingeben durften. Unsere war aber zu diesem Zeitpunkt schon fertig eingegeben und ausgedruckt. Der größere Motor hat es aber dann nur auf das Papier und nicht in die ans Werk gehende Bestellung geschafft. Das hat man dann aber erst neun Wochen vor der Auslieferung beim Händler festgestellt. Daher haben wir dann ein komplett anderes Fahrzeug bekommen, als das von uns konfigurierte.
Heute sind wir froh darüber, denn wir haben ein Maxifahrwerk, eine Außendusche und eine selbst auf das Dach gebaute Solarzelle. Damit sind wir wieder beim Thema. Denn die zweite Blei-Batterie und die flexiblen Solarzellen wurden dem sehr sinnvollen Mehrpreis der im Lagerfahrzeug eingebauten Extras geopfert.

Mit Automationen können wir uns über unsere Smart Home Installation vor ungewünschten Zuständen warnen oder automatisch Gegenmaßnahmen ergreifen lassen. Das möchte ich an einem Beispiel erklären. Über den Kühlrippen des Kühlschranks habe ich zwei PC-Lüfter eingebaut. Diese können von einem Sonoff-Relais geschaltet werden.

In diesem Artikel werde ich Euch die in unserer Home Assistant Lösung verwendeten Sensoren und Aktoren vorstellen. Hier seht Ihr eine Aufstellung der von mir verwendetet Geräte und deren Zweck. In Teil 3 werden wir die Geräte in Home Assistant integrieren und in Teil 4 zeige ich Euch welche Automatisierungen man damit erstellen kann.

Wie man ein Wohnmobil smart machen kann, habe ich ja schon in meiner dreiteiligen Serie hier, hier und hier beschrieben. Aber ich hatte immer wieder Probleme mit Geräten, die nicht sicht- oder Schaltbar waren. Manchmal hat es aber auch gut funktioniert. Insgesamt war ich nur zu 90 % zufrieden.

Hymer stellt den neuen Hymer Venture S auf dem Caravan Salon 2022 vor. Ganz nah an der Studie aus dem Jahr 2019 und 2 Jahre früher als geplant und angekündigt. Aber bei dem Preis, da schluckt der „normale“ Wohnmobilbesitzer erst einmal, kräftig. Wobei die Preissteigerungen bei „normalen“ Fahrzeugen inzwischen auch aufhorchen lassen. So hat sich der Grundpreis unseres Eura Mobil Profila PT 695 EB in den letzten drei Jahren um schlappe 18.660,00 Euro von 60.990,00 Euro in 2019 auf 79.650,00 Euro in 2022 erhöht hat.


Der Mobilfunkempfang in unserem Wohnmobil ist nicht schlecht, denn Eura Mobil baut die Wände, Boden und Decke komplett in GFK. Das schirmt im Gegensatz zu einer Metall-Aussenhaut wie bei einem Kastenwagen oder einer Aluminium Außenhaut wenig von der Mobilfunkstrahlung ab. Aber eine Antenne auf dem Dach ist dann doch noch einmal eine Spur besser im Empfang, da keinerlei Wände oder Einbauten dazwischen sind. Auch die erhöhte Einbauposition auf dem Dach bringt einen etwas besseren Empfang.

Zugegeben meine Smart Mammut Lösung mit Openhab erfordert zwar keine Programmier-Kenntnisse, ist aber doch eher was für Nerds wie mich. Deshalb habe ich eine etwas einfachere Lösung für Euch, wie Ihr Euer Wohnmobil smart machen könnt.
Dazu braucht Ihr Shellys. Shelly ist eine Marke von Allterco, einer bulgarischen Firma mit Sitz in Sofia. Shellys sind sehr kleine WLAN-Geräte, die hauptsächlich im Haus und mit 230 Volt Wechselstrom zur Steuerung von Geräten verwendet werden. Aber es gibt auch ein paar Shellys, die mit 12 Volt oder mit eingebautem Akku oder Batterien laufen. Die können wir in unserem Wohnmobil einbauen und verwenden.
Angefangen habe ich mit dem Shelly RGBW2* das ist ein Shelly, mit dem man 12 Volt LED-Streifen* steuern kann. Entweder einen mit den Farben Rot Grün Blau Weiß (RGBW), Rot Grün Blau (RGB), oder vier verschiedene weiße LED-Streifen.

Endlich eine Community für meine beiden Hobbies
Foren und Gruppen für Camper gibt es ja einige im Internet. Das Durchschnittsalter von Campern liegt eher im oberen Bereich, deshalb wird man als Technik-Freak und Nerd oft belächelt oder es wird sogar unflätig kommentiert. Viele, die die Digitalisierung eher als Geisel denn als hilfreich ansehen tun dies. Daher freut es mich, das es nun eine Platform für uns Digitalen Nerds und Camper gibt, wo man eher gefeiert wird für sinnvolle technische und digitale Lösungen.
Unser Eura Mobil PT 695 EB ist mein sechstes und auch mein längstes Wohnmobil. Deshalb mussten wir sogar unsere Wohnmobil-Garage verlängern.

Letzte Woche war ich in Berlin und habe auf dem Stellplatz Wohnmobil Oase mitten in der Stadt den YouTuber Wolfgang getroffen. Er und seine Frau Michaela von WoMi’s Blog haben ihren Charthago inzwischen gegen einen 9 Meter Morelo Palace getauscht. Damit ist deren Wohnmobil zwei Meter länger, 50 Zentimeter höher and sieben Zentimeter breiter als unser Teilintegrierter. Neben den Beiden stand ein Morelo Grand Empire mit zwölf Metern Länge und höher und breiter als der Bus von Wolfgang und Michaela.

Ein modernes Wohnmobil ist ein komplexes System aus vielen einzelnen Komponenten. Im Prinzip ein fahrendes Haus mit Heizung, Elektroinstallation, Wasser und Abwasserrohren etc. Alles etwas kleiner aber durch die Erschütterungen beim Fahren auch größerem Verfall ausgesetzt. Da geht schon mal was kaputt oder funktioniert nicht richtig. Nach dem Ablauf der zwei Jahre Gewährleistung ist man dann auf den Service der Hersteller der eingebauten Komponenten angewiesen.

Dies ist Teil 2 der SmartMammut Reihe. Wenn Ihr Teil 1 noch nicht gelesen bzw. umgesetzt habt, dann macht es Sinn dies jetzt zu tun.
Wie ich meine Bluetooth-Geräte im Wohnmobil aus der Ferne auslese, habe ich ja schon in diesem Blog-Post beschrieben.

Ursprünglich hatte ich in diesem Artikel noch einen Screenshot meiner Apple Watch veröffentlicht. Den habe ich aber wieder raus genommen, da der zuviele Fragen produziert hat, die ich damals nicht beantworten konnte. Dieser Screenshot zeigte die Heizungssteuerung der Smartwomo-Lösung über Openhab 2.5. Mit dieser Lösung kann ich die Heizung im Wohnmobil fernsteuern.

Jürgen von womo.blog kann momentan nicht schreiben und hat mich gebeten, Sonja zu helfen. Sonja hat per Mail bei Jürgen wegen elektrisch aufstellbaren Solarmodulen angefragt. Damit wir mit diesem Thema und unseren gemeinsamen daraus gewonnenen Erkenntissen auch anderen Campern helfen können habe ich diesen Blogpost dazu verfasst.
Sonja hat bei Jürgen angefragt, ob er eine Firma wüsste, die elektrisch aufstellbare Solarmodule oder die Technologie dazu liefert. Jürgen hat ihr geantwortet, das es mit dem Ten Haaft SunMover mal eine solche Lösung gegeben hat, die aber sehr schwer und teuer war. Zudem stand der Mehrertrag bei diesem recht kleinen Modul in keinem Verhältnis zum Mehrertrag.

Als Alternative bietet sich für große Dächer an, einfach mehr Solarmodule mit einer höheren Leistung (Hochvolt-Module) zu installieren. Bei kleinen Dächern kann man sich mit Solartaschen oder Solarkoffern behelfen, die man perfekt auf die Sonne ausgerichtet aufstellen kann. Die sind dann auch für Schattenparker im Sommer nützlich. Zu den Vor- und Nachteilen von fest verbauten Solarmodulen und Solartaschen hat Markus von Fan4Van ein sehr schönes YouTube Video gemacht.
WeiterlesenHochauflösende Kameras und Bildschirme sind heute nicht mehr unbezahlbar wie noch vor 10 bis 20 Jahren. Das erleichtert nicht nur den totalitären Staaten die Überwachung der eigenen Bevölkerung, sondern auch uns Wohnmobilisten die Überwachung unserer fahrenden Häuser.

Außer dem Stromverbrauch, den Kosten und der Anzahl der Bildschirme begrenzt weiter nichts die Anzahl der möglichen Kameras im Wohnmobil.
Ich selbst fahre insgesamt sieben Kameras und zwei / drei Bildschirmen an meinem Wohnmobil durch die Gegend. Hier eine Aufzählung aller Kameras mit Funktion, Einbauort, Anzeigebildschirm und Einbauer:

2. Kamera mit Blick nach hinten unten in der Doppelaugen-Kamera am Heck, Ansicht über das Zenec 3756 Radio Navigation im Fahrerhaus, eingebaut ab Werk
WeiterlesenMittlerweile habe ich sehr viele Gadgets in meinem Wohnmobil verbaut, die sich über Bluetooth und eine passende App am Smartphone auslesen oder sogar steuern lassen. Aber dazu muss man in Bluetooth Reichweite sein und die beträgt im Normalfall nur wenige Meter. Anfragen an die Hersteller der Apps ob das auch aus der Ferne geht waren nicht zielführend. Meistens bekomme ich dann zu hören, das braucht keiner, oder Sie haben aber Ideen.





In meinem Blogpost vom 22.02.2021 habe ich Euch den Einbau und die Genauigkeit der SuperSense Messgeräte am Beispiel meines Frischwassertanks erklärt. Den Abwassertank hätte ich damals auch gerne mit diesen genialen Füllstandsmessgeräten erfasst, jedoch kommt man beim Teilintegrierten von Eura Mobil wie bei vielen anderen Modellen an diesen Tank nur von unten dran. Der Tank hängt isoliert unter dem Boden hinter der Achse. Darüber ist der mit nur 11 Zentimeter hohe Doppelboden, auf dem der Rest vom Wohnmobil steht. Von oben dran zu kommen – keine Chance.
Achtung – bitte beachten:
* Diese Methode ist nicht offiziell vom Hersteller freigegeben.
* Der Sensor muss gegen Feuchtigkeit geschützt werden
oder es muss eine Solid Variante des Sensors
verwendet werden.
* Es gibt keinen Support zu dieser Einbauvariante. Einbau auf eigenes Risiko.

Nach dem Einbau und den positiven Erfahrungen mit dem SuperSense Sensor im Frischwassertank ließ mir das Problem mit dem Abwassertank keine Ruhe. Als ich dann auf der Webseite des Herstellers Comworks sah, dass der Sensor auch in den Ablauf des Abwassertanks eingebaut werden kann, sah ich eine Chance auch hier genauere Messdaten als mit den „Schätzstäbchen“ zu erhalten.

Dies ist der erste Teil meiner fünfteiligen Reihe Wohnmobil Mythen. Es gibt einige Themen, die immer wieder kontrovers in Foren und Social Media zu Wohnmobilen diskutiert werden. Bei manchen werden immer wieder Halb- oder Unwahrheiten verbreitet. Diesen Mythen möchte ich in dieser Serie mit Fakten und meinen eigenen Erfahrungen begegnen.


Endlich! Die Nightbreaker LED H7 Ersatz-Lampen wurden für den Ducato ab Baujahr 05/2014 und dessen Geschwister von Citroen und Peugeot frei gegeben. Ein Schweizer Kollege aus dem Wohnmobil-Forum nutzt diese schon seit März. Von ihm stammt auch der Tipp mit den größeren Abdeck-Kappen, aber dazu später.

Viele Anzeigen in unseren Wohnmobilen sind mehr grobe Schätzung als genaue Angaben. Die Restmenge an Strom in den Batterien werden anhand der Spannung in Volt abgeleitet. In den Tanks befinden sich „Schätz-Stäbchen“, die je nach Anzahl der ins Wasser ragenden Metallstäbe eine 3-4 stufige Grobmessung zulassen. Diese ist abhängig vom Strom, der zwischen den Stäbchen fließt, wenn diese im Wasser stehen.

Dabei stellt sich oft die Frage, wie viele Liter bei der Anzeige von 0 % oder 25 % noch im Tank sind und wann der Abwassertank wirklich überläuft? Klar, das merkt der erfahrene Camper spätestens an den gurgelnden Pumpengeräuschen oder am Plätschern und dem nassen Fleck unter dem Wohnmobil. Besser als gar nichts sind die „Schätz-Stäbchen“ also allemal.
Warum hat unser Wohnmobil auf Fiat Ducato Basis einen Rückspiegel, obwohl darin nur die geschlossene Rückwand zu sehen ist? Selbst die Remis Verdunklung hat eine extra Aussparung für den Spiegel. Bei unserem neuen Wohnmobil hat mich dabei am meisten genervt, dass ich ständig in einen vorhandenen Rückspiegel schaue, um dann nichts verkehrswichtiges zu sehen.

Aber für jedes Problem gibt es eine Lösung. Weder Kameras, noch Bildschirme kosten heute noch ein Vermögen. Das größte Problem beim Einbau ist die Verlegung der ganzen Kabel. Ein Kabel für den Anschluß der Kamera von ganz vorne bis an das Heck des Fahrzeugs, der Stromversorgung und der beigefügten GPS-Maus. Wir haben uns 2019 für diese Rückspiegel / Monitor Kombination entschieden.

Ich fahre seit über 30 Jahren ein Wohnmobil. Vom selbstausgebauten Studenten-Van über einen Integrierten, zwei Alkoven einem weiteren Van und inzwischen einem Teilintegrierten konnte ich schon einige Aufbauformen selbst fahren. Selbst ein Wohnwagen war mal dazwischen. Der Teilintegrierte, den wir heute fahren ist unser erstes Fabrik-neues Fahrzeug. Ich habe mich deshalb noch intensiver mit der Wohnmobiltechnik beschäftigt. Ich möchte genauer wissen und verstehen, was da alles in so einem modernen fahrenden Haus abläuft. Auf der anderen Seite hört und sieht man sehr viele Horror Storys von verpfuschten Einbauten und schlechten Reparaturen, dass man es lieber gleich selber machen möchte. Nach dem Motto an mein Mammut, ja so nennen wir unseren Teilintegierten liebevoll, lasse ich nur Wasser und meine Hände.

Die Wohnmobil Garage – viel Raum für alles, was man beim Camping Urlaub dabei haben will. Fahrräder, Grill, Tisch und Stühle oder Sportgeräte bis hin zum Kleinwagen passen je nach Größe und Tragfähigkeit in den Raum, den viele Wohnmobile im Heck haben. Wir beschränken uns in diesem Artikel auf „normal“ große Wohnmobil Garagen, die in der Größe bis zu 4.000 Liter Volumen reichen. Da passen noch Fahrräder und Mopeds, aber keine Autos rein.
WeiterlesenInzwischen ist der 3D-Druck so günstig geworden, dass man mit genügend Interesse und etwas technischem Verständnis nützliche Dinge zu Hause selbst drucken kann. Besonders sinnvoll ist es für uns Wohnmobil-Nutzer, denn in so einem fahrenden Haus ist alles auf Leichtbau ausgelegt. Deshalb geht schon mal das ein oder andere wichtige Teil kaputt, vor allem bei älteren Fahrzeugen. Denn mit den Jahren verflüchtigen sich die Weichmacher aus dem Kunststoff. Dadurch wird er spröde und bricht. Aber auch bei neuen Wohnmobilen kann man mit selbst gedruckten und damit leichten Plastikteilen besondere Einbauten machen oder Probleme lösen.
Um Ersatzteile selbst zu Hause ausdrucken zu können, braucht man nicht nur einen 3D Drucker, sondern auch noch Rollen mit Kunststoff, das sogenannte Filament. Dazu noch eine für den Drucker passende druckfähige Datei. Einen 3D-Drucker bekommt man heute bereits ab 200 Euro. Wir haben uns einen Ender 3 Pro beim großen Fluß besorgt, dort bekommt man auch gleich das passende Filament in verschiedenenFarben dazu.

Eine Rolle Filament kostet rund 20 Euro und ist allen möglichen Farben zu bekommen.
Wir sind Wohnmobil Camper und deshalb bitte diese Grundeinstellung beim Lesen mit berücksichtigen!
Das Lindos Imperial ist eine sehr schöne und bei Nacht traumhaft beleuchtete Anlage. Der Hotelkomplex erstreckt sich vom Strand bis hoch auf den Hügel. Ganz oben zur Strasse hin sind Disco und Sportanlagen. Essen kann man in insgesamt 4 Einrichtungen. Am besten hat es uns im Strandlokal geschmeckt, das Tagsüber für die Strandgäste offen ist und Abends zum Themen Lokal (Griechisch) wird. Im Haupttrakt gibt es oben das offizielle Restaurant mit der Bar daneben.
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