Elektroinstallation im Wohnmobil umbauen Teil 3
Vorwort
Blogposts schreiben macht viel Arbeit. Daher wünscht man sich auch, dass es gelesen wird und es Menschen gibt, die das Geschriebene interessiert. Das war für mich der Grund mit Teil 3 zu warten. Hier auf meinem Blog kam nicht einmal ein einziger Kommentar, aber auf Womo.blog haben mittlerweile zwei Leser nach dem angekündigten Teil 3 gefragt. Der Vorteil meiner Seite ist, das ich komplett auf Werbung und nevende Popups verzichte. Das verhindert auf der anderen Seite, das mit dem Bloggen Geld rein kommt. Die Kosten sind in der heutigen Zeit auch nicht ohne. Aber ich mag auch keine losen Enden und deshalb hier nun der dritte Teil meines Elektro-Umbaus.

Noch ist viel Platz unter dem Fahrersitz vor dem Stromumbau im Wohnmobil
Anbau des Ladeboosters an der Rückseite der Fahrersitzkonsole
Die bisherige Elektroinstallation in meinem Eura Mobil Profila PT695EB wurde ab Werk komplett unter den Beifahrersitz gepfercht. Da hat kein zusätzliches Gerät mehr Platz gehabt. Die von mir verbaute 200 Ah LiFePO4 Batterie passt auch nur liegend unter einen Sitz im Fiat Ducato. Damit wurde der ab Werk leere Platz unter dem Fahrersitz zusätzlich in den Umbau mit einbezogen. Aber mit der Bulltron ist der Platz unter dem Fahrersitz dann auch schon belegt.

Mit der liegend eingebauten 200 Ah Batterie ist der Fahrersitz schon fast komplett gefüllt
Deshalb soll der Booster unter die hintere Sitzkonsolen-Abdeckung eingebaut werden. Dazu habe ich ein Brett an den Sitz angebracht, auf dem der Ladebooster verbaut wurde. Der von mir verwendete Votronic VCC 1212-50 hat sehr viele Kabel die dort angeschlossen werden. Deshalb wollte ich auch später leichter dran kommen.

Der Victron Ladebooster VC 1212-50 in seiner endgültigen Einbauposition hinter dem Fahrersitz unter der Sitzabdeckung
Ich habe dazu viel herum probiert, um die beste Einbaulage zu finden.
Umbau der vorhandenen Unterverteilung unter dem Beifahrersitz
Die Unterverteilung unter dem Beifahrersitz habe ich komplett neu aufgelegt. Dort ist inzwischen viel mehr Platz und es ist im Gegensatz zum Werkseinbau auch übersichtlicher.

Einbau Situation vor dem Umbau – Alles dicht gedrängt unter dem Beifahrersitz
Allerdings muss man um gut an alles dran zu kommen den Sitz ausbauen. Aber wenn die Installation, wie bei mir, einwandfrei funktioniert, ist das Gott sei Dank nicht nötig.

Unter dem Beifahrersitz nach dem Umbau – mehr Platz und alles zugänglicher
Werkzeug und Material für den Elektro-Umbau
- ✅ Premium-Qualität: Heavy Duty Modul Sammelschiene Verteilerbox. Glasfaserverstärkter Nylon-Gehäuse- und Deckelunterbau mit Messingplatten. Edelstahlschrauben/Muttern sind gegen Salzwasserkorrosion beständig – ideal für den maritimen Einsatz
- ✅ Sichere Mehrleiter-Verteilungsblock: 300Amp Batterie Busbar mit vier M8-Klemmstellen – ideal für Parallelschaltungen/Reihenschaltungen in DC-strominstallationen. Abnehmbare Seitenfenster
- ✅ Max. Spannung: 48V DC
- ✅ Dauerbelastbarkeit: 300 Ampere bei 12 Volt DC pro Anschluss
- ✅ Universelle Stromschiene-Verteilbox: Ideal geeignet für Automotive, Kfz, PKW, Stereoanlagen, Wohnmobile, LKW, Anhänger, Solaranlagen, Batteriebanken, Off-Grid-Systeme, Boote, maritime Anwendungen sowie Gleichstromsysteme bis max. 48V
- Batteriekabel verschiedene Querschnitte (ACHTUNG: Durchmesser der Kupferlitze ist NICHT der Querschnitt (mm = Durchmesser // mm² = Kreisflächenberechnung/Querschnitt) Es gilt die mathematische Kreisflächenberechnung A=(d²/4) x pi – Erläuterung siehe Produktbeschreibung
- Reines OFC Kupfer 100 %
- Sicherheit: Das Kabel ist selbstlöschend und flammwidrig. Max. Betriebstemperatur (fest verlegt) -30°C bis +80°C – (bewegt) -5°C bis +70°C – Bitte vor Anwendung Temperatur und Umgebung des Einsatzortes/Einsatzbereichs prüfen! Es empfiehlt sich die geschützte Verlegung!
- H07V-K 16 mm² – 25 mm² – 35 mm² oder 50 mm²
- gewünschte Meter wie Stück in den Warenkorb legen, Sie erhalten das Kabel in einer Länge geliefert. Bei über 30 Metern später im Warenkorb die Menge überschreiben
- Batteriekabel verschiedene Querschnitte (ACHTUNG: Durchmesser der Kupferlitze ist NICHT der Querschnitt (mm = Durchmesser // mm² = Kreisflächenberechnung/Querschnitt) Es gilt die mathematische Kreisflächenberechnung A=(d²/4) x pi – Erläuterung siehe Produktbeschreibung
- Reines OFC Kupfer 100 %
- Sicherheit: Das Kabel ist selbstlöschend und flammwidrig. Max. Betriebstemperatur (fest verlegt) -30°C bis +80°C – (bewegt) -5°C bis +70°C – Bitte vor Anwendung Temperatur und Umgebung des Einsatzortes/Einsatzbereichs prüfen! Es empfiehlt sich die geschützte Verlegung!
- H07V-K 6 mm² – 10 mm² – 16 mm² – 25 mm² – 35 mm² oder 50 mm²
- gewünschte Meter wie Stück in den Warenkorb legen, Sie erhalten das Kabel in einer Länge geliefert. Bei über 30 Metern später im Warenkorb die Menge überschreiben
- Vielseitige Anwendung – Ideal für sichere elektrische Verbindungen in Haus, Garten, Garage, sowie in Fahrzeugen wie Auto, Lkw, Motorrad und Fahrrad.
- Universelle Rohrkabelschuhe – Unisolierte Rohrkabelschuhe mit Befestigungsbohrung, geeignet für Einzelleiter und fein drahtige Kupfer-Litze für flexible, wieder lösbare Verbindungen.
- Optimale Leitfähigkeit – Die robuste Rohrwandstärke sorgt für beste elektrische Leitfähigkeit, perfekt für den Anschluss von Motoren, Stromleisten, Sicherungshaltern, Batterien, Schaltern und Relais.
- Hochwertiges Material – Aus verzinntem Kupfer, passend für Stromkabel mit 35mm² Leitungsquerschnitt und M8 Anschlussgröße, einfaches Verpressen mit einer Crimpzange.
- Langlebiger Schutz – Galvanisch verzinnt zur Verhinderung von Oxidation, somit auch ideal für den Einsatz in Feuchträumen geeignet.
- Mit einstellbarem Längenanschlag für präzises, wiederholgenaues Arbeiten
- Beschriftungsfeld zur Individualisierung
- Komfortable Handhabung durch ergonomischen Zweikomponenten-Griff
- Mit Befestigungsöse, geeignet für KNIPEX Tethered Tools-Zubehör
- Leicht auswechselbare Messerkassette
- Zum Schneiden von Cu- und Al-Kabeln, ein- und mehrdrähtig
- Schneidet glatt und sauber, ohne zu quetschen
- Nicht für Stahldraht und hartgezogene Kupferleiter geeignet
- Gehärtete Schneiden mit Präzisionsschliff
- Leichter Schnitt bei Einhandbedienung
- Entwickelt für sicheres und festes Crimpen von großen Aderendhülsen
- Kapazität: 10 – 25mm² / 8 – 3 AWG
- Ratschensystem mit automatischer Schnellauslösung, die beim Erreichen des korrekten Andrucks die Zange wieder freigibt, um präzises Crimpen zu gewährleisten
- Sehr robust, bis zu 40.000 Anwendungen getestet
- Ergonomische Zwei-Komponentengriffe für einfaches und komfortables Arbeiten
Austausch des Landstromladegerätes gegen ein LiFePO4 fähiges
Muss man nicht unbedingt machen, schont aber die LiFePO4-Batterie. Moderne Lithium-Batterien haben ein Batterie-Management-System (BMS). Das schützt vor nicht gewollten Zuständen und Ladungen. Aber im Notfall schaltet das BMS die Batterie komplett ab. Dann gibt es im Wohnmobil keinen Strom mehr und man muss die Batterie wieder einschalten. Auch nicht schön. Zudem schont ein passendes Ladegerät mit der richtigen Ladekurve die teuere LiFePO4-Batterie und sie hält länger.

Neues Landstrom-Ladegerät mit 21 Ampere Ladeleistung und LiFePO4-Ladekurve
Neue Plus- und Minus Unterverteilung unter dem Beifahrersitz
Unter dem Beifahrersitz war die bestehende Unterverteilung über den Elektroblock für alle abgehenden 12 Volt Stromversorgungsleitungen. Ich hatte bereits zusätzliche Leitungen in den Raum unter dem Seitensitz geführt. Dort hatte ich eine neue Unterverteilung für meine zusätzlichen von mir eingebauten Geräte installiert. Diese Leitungen gingen direkt von Polen der Blei-Gel-Batterie ab. Deshalb habe ich dort mit entsprechend großen Kabelquerschnitten eine zusätzliche Unterverteilung eingebaut.

12 Volt-Unterverteilung und Sicherungen am Fahrersitz vorne.jpg
Kabelquerschnitte besser zu groß als zu klein wählen. Denn wenn die zu klein sind und zu stark belastet werden, dann werden die heiß und es kann zu einem Kabelbrand führen.

12 Volt Unterverteilung unter dem Beifahrersitz im Ausbau
Einbau Umschaltrelais um Elektroblock bei Betrieb des Ladeboosters zu umgehen
Der Elektroblock ist die zentrale Einheit für die Verteilung und Regelung der Stromflüsse im Wohnmobil. Bei unserem Eura Mobil werden von dort auch die Seitenbegrenzungsleuchten mit Strom versorgt. Zudem ist das Eura Mobil Panel über der Eingangstüre mit dem EBL verbunden. Von dort können verschiedene Schaltungen vorgenommen werden. Deshalb muss man beim Umbau sehr stark darauf achten, das alle Schaltungen (Wasserpumpe, Eingangslicht, Lichthauptschalter, etc.) nach dem Umbau noch funktionieren. Der Elektroblock hat eine Zuleitung aus der Fahrzeugbatterie, die beim Starten des Motors über das D+-Signal ein Relais öffnet. Dann kann Strom von der Fahrzeugbatterie in die Aufbaubatterie fließen und diese während der Fahrt laden. Der Strom kommt von der Lichtmaschine und lädt dann die Fahrzeugbatterie und über den Elektroblock die Aufbaubatterie. Zusätzlich wird auch noch der Absorberkühlschrank mit 12 Volt direkt versorgt.

Umschaltrelais Ladebooster Ladung
Der zusätlich verbaute Ladebooster, bekommt ebenso von der Lichtmaschine über die Fahrzeugbatterie Strom und lädt die Aufbaubatterie. Deshalb würden dann zwei Quellen bei laufendem Motor die Aufbaubatterie laden. Fachleute nennen das auch „im Kreis laden“. Ein weiterer Vorteil eines Ladeboosters ist eine für die LiFePO4-Batterie passende Ladekurve. Darüber hinaus hat der Ladebooster eine höhere Ladeleistung im Gegensatz zum EBL, damit wird die größere Kapazität der LiFePO4-Batterie auch schneller wieder während der Fahrt aufgefüllt.
Um nun das „im Kreis laden“ zu verhindern kann man entweder das Umschaltrelais im EBL deaktivieren, oder wie ich ein zusätzliches Relais einbauen. Das zusätzliche Relais neutralisiert quasi die Umschaltaktion des EBL. Bei meinem EBL hätte ich das eingebaute Relais nur durch Auslöten oder Durchtrennen einer Leiterbahn lahm legen können. Das war mir aber zu destruktiv.
Also schaut bei Eurem EBL nach, ob Ihr das einfacher als bei mir lösen könnt. Manche EBL haben dafür eine Einsteckmöglichkeit für einen Überbrückungsjumper. Also Anleitung und Stromlaufplan vom EBL lesen.
Anschluss MPPT-Solarladeregler
Der Solarladeregler war aufgrund der Werte des Hausdachsolarmoduls sehr groß. Deshalb hat er nicht auch noch unter den Fahresitz gepasst. Damit die Zuleitung von der Mitte des Daches auf der Fahrerseite möglichst kurz bis zur Unterverteilung im Sitz ist, habe ich diesen an die B-Säule hinter dem Fahrersitz angebracht. Da stört er in unserem Grundriss nicht und die Zu- und Ableitungen ließen sich sauber verlegen. Wie ich mein Hausdachmodul auf unserem Wohnmobil verbaut habe, könnt Ihr unter diesem Link nachlesen. Warum man sich keine Sorgen machen muss, wenn man ein viel günstigeres Hausdachmodul auf sein Wohnmobil packt, könnt Ihr unter diesem Link nachlesen.

Solarladeregler an der B-Säule hinter dem Fahrersitz
Vorletzter Schritt – Alles auf Funktion überprüfen
Wenn nun alles verbaut ist, sollte man alle Funktionen im Aufbau testen. Auch den Motor laufen lassen, um zu nachzumessen, ob der Strom fließt und die neue Aufbaubatterie geladen wird. Auch den Landstrom anschließen und nachmessen, ob die Batterie auch mit Landstrom über das neue Ladegerät geladen wird. Denn nichts ist schlimmer, als wenn Euch unterwegs der Strom ausfällt, oder etwas Funken schlägt oder zum kokeln anfängt.
Die verbauten Geräte
- Entwickelt und konfektioniert in Deutschland. BullTron ist ein deutscher Hersteller, und so finden auch Service und Reparatur in Deutschland statt.
- Eine extrem lange Lebensdauer ist auch bei regelmäßig tiefer Entladung (4000 Zyklen bei 100% DOD/Entladungstiefe oder 7000 Zyklen bei 80% DOD/Entladungstiefe), dank neuster Lithium-Technologie garantiert und macht die BullTron Batterien zur optimalen Versorgungsbatterie.
- Parallelschaltung 12V ist möglich (Erhöhung der Kapazität) Reihenschaltung von 24V, 36V, 48V ist auch möglich
- bis 75% höhere Zyklen-Lebensdauer als andere LiFePO4 Batterien bis 45% kleiner und bis 35% leichter als andere LiFePO4 Batterien
- Der VCC 1212-50 ist B2B-Ladebooster ohne galvanische Isolierung zum Laden von 12V Batterien aus einer 12V Lichtmaschine / Batterie — max. Ladestrom: 50A, Eingangsspannungsbereich 12V, lädt 12V Batterien, empfohlene Batteriekapazität: 75 – 440 Ah — Abmessungen: 135 x 160 x 72 mm — Gewicht: 0,95KG — Erhöht oder vermindert die Spannung auf das nötige Niveau, um die Bord-Batterie mit der für sie optimalen Ladekennlinie präzise aufladen zu können
- Das Gerät gleicht Leitungsverluste und Spannungsschwankungen der Lichtmaschine, wie sie z.B. bei Euro 6-Fahrzeugen (intelligente Lichtmaschinen) in erheblichem Maße ständig vorkommen, vollständig aus — zeichnet sich durch kompakte Bauform, geringes Gewicht (Hochfrequenz-Switch Mode-Technologie) und kräftig dimensionierte Leistungsbauteile für sicheren Betrieb aus — Deutlich bessere Energiebilanz der Bord-Batterie — es Kein Eingriff in den Starterkreis
- Mitversorgte 12V Verbraucher werden gegen Überspannung und Spannungsschwankungen geschützt — Die Ladespannung ist frei von Spitzen und so geregelt, dass ein Überladen der Batterien ausgeschlossen ist — Vollautomatischer Betrieb: Das Gerät ist ständig mit den Batterien verbunden und wird durch die laufende Lichtmaschine des Fahrzeugs automatisch aktiviert. Bei stehendem Motor werden die Batterien nicht entladen — Anschluss für Batterie-Temperatur-Sensor (Sensor im Lieferumfang enthalten)
- Bei gleichzeitigem Verbrauch wird die Batterie weiter geladen bzw. voll erhalten. Die Anpassung der Ladezeiten berechnet und überwacht das Gerät automatisch — Überwachungsfreie Ladung: Mehrfacher Schutz gegen Überlast, Überhitzung, Überspannung, Kurzschluss, Fehlverhalten und Batterie-Rückentladung durch elektronische Abregelung bis hin zur vollständigen Trennung von Gerät und Batterie — Problemloser Parallelbetrieb mit weiteren Ladequellen an einer Batterie
- Bei Blei-Batterien erfolgt die automatische Anpassung der Ladespannung an die Batterie- Temperatur. Das bewirkt bei Kälte eine bessere Vollladung der schwächeren Batterie, unnötige Batteriegasung wird vermieden — LiFePO4-Batterien: Batterieschutz bei hohen und angepasste Ladung bei tiefen Temperaturen unter 0 °C. Ladehilfe für tiefstentladene Blei-Batterien: Schonendes vorladen der Batterie bis 8 V, dann kraftvolle Unterstützung der Batterie bei eventuell noch eingeschalteten Verbrauchern
- VICTRON MPPT LADEREGLER: Victron Energy BlueSolar MPPT Solar Laderegler hält die Batterie gesund und verlängert ihre Lebensdauer
- MAXIMIERUNG DER ENERGIEPRODUKTION: Ein Solarladegerät sammelt Energie von Ihren Solarmodulen und speichert sie in Ihren Batterien. Mit der neuesten und schnellsten Technologie maximiert der Victron Energy BlueSolar diese Energiegewinnung und steuert sie auf intelligente Weise, um in kürzester Zeit die volle Ladung zu erreichen.
- MPPT SOLAR-LADEREGLER: Durch die ständige Überwachung der Spannung und des Stroms Ihrer Solarmodule (PV) stellt die MPPT-Technologie sicher, dass jeder Tropfen des verfügbaren Stroms aus Ihren Modulen herausgespült und für die Speicherung genutzt wird
- ÜBERWACHUNG UND STEUERUNG: Steuern und überwachen Sie die umfangreichen Funktionen Ihres BlueSolar MPPT Solarladereglers aus der Ferne, indem Sie einen Bluetooth-Dongle anbringen und ihn über VictronConnect mit Ihrem Smartphone oder einem anderen Gerät koppeln
- KEIN INTEGRIERTES BLUETOOTH: Die BlueSolar-Modelle benötigen für die drahtlose Verbindung einen Bluetooth-Dongle. Wenn Sie Bluetooth direkt integriert bevorzugen, ist dies in der SmartSolar-Reihe bereits enthalten.
Ohne Problem ging es bei mir auch nicht
Beim ersten Testen hatte ich das Problem, dass es bei laufendem Motor zu einer viel zu niedrigen Ladung der Aufbaubatterie kam und das Eura Display einen hässlichen Warnton von sich gab. Ich war schon am Verzweifeln, da ich trotz Messung nicht auf den Fehler kam. Also habe ich die Verkabelung unter dem Beifahrersitz noch einmal komplett neu und übersichtlicher aufgelegt und angeschlossen. Nachdem ich das erneut getestet habe, hat alles einwandfrei funktioniert. Woran es genau gelegen hat, das es vorher nicht ging? Keine Ahnung! Aber es läuft nun Stand heute 8.12.2024 seit drei Jahren ohne Probleme.
Disclaimer – Wichtiger Hinweis:
Ein- und Umbauten im Wohnmobil an der Stromversorgung sollten nur von geschultem Fachpersonal ausgeführt werden.
Dieser Bericht ist keine Nachbau-Anleitung und jegliche Haftung des Autors bei einem Nachbau wird ausgeschlossen.
Ich selbst habe mich über Monate in das Thema eingelesen und mir passnde Infornmationen aus dem Internet angeeignet, bevor ich mich an die Umsetzung gemacht habe. Zudem hatte ich mit Tino Eggert einen ausgezeichneten Fachmann an der Hand, der mich bei Fragen und Unsicherheiten beraten hat und im Ernstfall den Umbau gegen enstprechende Bezahlung vorgenommen hätte.
Sitze wieder einbauen
Wenn denn alles zufriedenstellend funktioniert, dann werden als letzter Akt die Sitze wieder eingebaut. Dann kann man das neue Stromsetup bei der nächsten Ausfahrt geniesen.
Mein Fazit
Es war mein aufwändigster und spannendster Umbau an meinem Wohnmobil. Besonders die Zeit, die ich im Vorfeld in Foren, auf YouTube und mit Literatur zum Thema Elektrik verbracht habe war enorm. Aber die Vorteile liegen auf der Hand:
- Ich weiß jetzt, wie das 12 Volt-Stromsetup in meinem fahrenden Haus aufgebaut ist und wie es funktioniert.
- Ich habe einen selbst erstellten Stromlaufplan, den ich bei allen zusätzlichen Einbauten und Änderungen an den neuesten Stand anpasse.
- Ich kann wenn etwas nicht funktionieren sollte, selbst Hand anlegen.
- Ich bin sicher vor Pfusch den es heute leider auch bei manchen „Fachwerkstätten“ gibt.
- Wenn etwas nicht passt, habe ich den Verursacher immer direkt greifbar! 😉












Guten Abend,
gerne lese ich deine Beiträge, die natürlich schon eher sehr „technikaffine Selbermacher“ ansprechen, denen aber bestimmt die eine oder andere gute Idee liefern. Ich habe auch schon viele Einbauten und Änderungen in meinem Weinsberg Pepper durchgeführt und dafür das „Schwarmwissen“ verschiedenster Foren und Blogs herangezogen.
Ich freue mich auf weitere Beiträge von dir und wünsche dir weiterhin gute Ideen.
Liebe Grüße
Harry
Hallo Harry,
danke für dein Lob. Freut mich, wenn du Ideen aus meinen Berichten findest.
Grüße Hannes
Guten Tag Hannes Schleeh,
vielen Dank für den tollen Beitrag. Wir besitzen auch seit 2 Jahren einen Eura Profila T695 und wollen diesen auch um 2 Solarpanele und eine Lithium Batterie erweitern. Da ich gelernter Kfz Mechaniker mit Berufserfshrung bin und in meinem jetzigen Beruf bei der Qualitätssicherung eines großen Fahrzeugherstellers tätig bin, habe ich deinen Beitrag “ aufgesaugt“. Da unser Wohnmobil noch im Winterquartier ist, konnte ich auch noch nicht nachschauen was für ein EBL und was für ein Ladegerät verbaut sind. Bisher habe ich nur “ theoretisch am Rechner“ geplant. Dazu war mir dein Beitrag eine sehr große Hilfe. So genau weiß ich noch nicht wie ich das mit dem Trennrelais lösen werden. Aber wenn ich da nicht weiter komme, würde ich bei dir nochmals nachfragen. Ich denke dein Beitrag wurde doch von recht vielen Wohnmobilfahrern gelesen, leider antworten die wenigsten darauf. Lass dich nicht entmutigen und mach weiter so. Auf Womoblog hatte ich deinen Bericht nicht gefunden, obwohl ich die Newsletter und den Youtube Kanal abmontiert habe. Ich wünsche dir und all deinen Lieben ein schönes Wochenende.
Mit freundlichen Grüßen
Detlef Rustenbach.
Hallo Detlef,
Danke für das Lob! Als KFZ-Mechaniker hast du mir gegenüber einen großen Vorteil. Ich musste mir das erst alles autodidaktisch selbst beibringen.
Das mit dem Trennrelais ist meine Speziallösung und funktioniert seit dem Einbau ohne Probleme. Man kann das auch mit Auslöten einer Brücke auf der Platine des EBL lösen. Aber das war mir damals zu weitgehend. Sollte auch wieder rückgängig gemacht werden können. Es soll EBL‘s geben, die einen Jumper dafür haben. Meines hat das leider nicht.
Ich wünsche dir viel Erfolg beim Umbauen!
Gruß Hannes
Hallo Hannes, da ich nicht so Praxisfern bin kann ich mir gut vorstellen was es an Arbeit gekostet hat, wieviel Informationen eingeholt werden mussten und wo es die passenden Teile zu einen vernünftigen Preis gibt, um das Wohnmobil umzubauen und dann noch diesen Block zu schreiben, Hut ab. Ich finde es aber toll das es Leute wie dich gibt, somit haben wir Eura Fahrer die Möglichkeit, uns vor Beginn eines solchen Projektes zu Informieren. Vielen Dank dafür.
Mit der Trennrelais Lösung sehe ich es genau so, bei allen meinen Umbauten möchte ich nicht in den Originalzustand eingreifen. Es muss alles fehlerlos Rückbaubar sein. Da haben wir anscheinend die selbe Wellenlänge. Wenn ich Fragen habe würde ich mich gegebenenfalls an dich wenden, wenn es okay ist. Ich wünsche di ein schönes Wochenende und verbleibe mit freundlichen Gruß.
Detlef
Hallo Detlef,
danke für das Lob. Wenn du Fragen hast, kannst du die jederzeit gerne hier in den Kommentaren stellen. Wenn ich helfen kann, dann mache Ich das gerne.
Gruß Hannes
Hallo Hannes,
Vielen lieben Dank für die ausführliche Beschreibung. Habe mir sehr vieles daraus geholt um unser neues Mobil um zum rüsten. Übrigens auch ein 695EB.
Danke dass du dir die Mühe gemacht hast !!!!
Viele Grüsse aus den Niederlanden
Bernd
Hallo Bernd,
freut mich sehr, wenn es geholfen hat!
Gruß Hannes