Am Sonntag den 2.09.2012 wurde in der ARD-Sendung von Günther Jauch dazu diskutiert. Zur Sendung eingeladen war auch der Wirtschaftsblogger Gunnar Sohn. Der konnte aber leider an diesem Termin nicht teilnehmen. Sohn wurde von der ARD eigeladen, weil er Spitzers Thesen in seiner Kolumne im The European erwidert hatte. Sohn sagt selbst er habe Spitzer seine eigenen Thesen an an den Kopf geknallt.

Die Form der Welle erinnert mich an Sarazin. Das haben auch andere, wie Alltagsforschung.de festgestellt. Die Parallelen sind ja auch nicht von der Hand zu weisen. Sehr gut beleuchtet hat das Thema auch die deutsche Inkarnation des Internets, Sascha Lobo. Er spricht auf Spiegel Online vom „digitalen Riss“, der durch die Gesellschaft geht.

Digitale Demenz Buch von Manfred Spitzer

In unserem Hangout on Air am Dienstag 4.09.2012 wollten wir eigentlich unser Blogger Camp in Nürnberg Ende September planen. Doch dann wurde daraus eine Diskussion zum Thema Digitale Demenz. Wer sich dafür interessiert, der kann sich die Aufzeichnung ansehen.

Über den Autor

Hannes Schleeh, Jahrgang 1962, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, lebt in Aresing Oberbayern. Schon in den 90er Jahren erkannte er die Relevanz der Internets. Seine Expertise liegt bei der digitalen Transformation von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Er verfügt über ein weit verzweigtes Netzwerk und hat sich als Medien-Experte für Livestreaming-Formate im Internet profiliert. Seit Oktober 2014 leitet er die Existenzgründerzentrum Ingolstadt GmbH und hat dort 2015 das China Zentrum Bayern aufgebaut. Im China Zentrum Bayern werden chinesische Startups und Unternehmer aus dem Reich der Mitte optimal betreut, um einen erfolgreichen und sicheren Start in Bayern zu gewährleisten.

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Eine Antwort

  1. ZSOM

    Beide Parteien haben meiner Meinung nach Recht. Gerade der Punkt „Vereinsamung durch Facebook“ hat zwei Betrachtungsseiten. Einerseits kommen damit Menschen in Kontakt, die sich im real life vermutlich niemals treffen würden. Andererseits leidet die Kommunikationsfähigkeit von Angesicht zu Angesicht schon sehr unter der von Symbolik gekennzeichneten Sprachkultur. Was allerdings die ebenfalls kritisierte Demenzgefahr durch Navis angeht, habe ich persönlich eine klare Meinung: Ohne Navi würde ich mich sehr oft heillos verfahren. Meine schlechte Orientierung bestand auch schon im Zeitalter, wo es noch keine digitalen Orientierungshilfen gab.

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