Wie macht der das? Fragt man sich, wenn man die Filme von Jonas Ginter auf Vimeo oder YouTube gesehen hat. Auf seinem Blog hat er es erklärt.
Tiny Planet Foto Hannes Schleeh
Dazu muss man aber erst einmal sechs GoPro Kameras und die entsprechende Software haben. Dann braucht es noch und den Willen und die Zeit es umzusetzen. Aber das Ergebnis gibt Jonas Recht. Der Film war so genial, das er von Mashable.com vorgestellt wurde.
Thermal Touch nennt Metaio seine Neuentwicklung im Bereich Augmented Reality. Damit meint das Münchener Software Unternehmen eine neue Technologie, die eine Infrarot-Kamera mit einer handelsüblichen Smartphone-Kamera kombiniert. Damit wird eine ganz neue Interaktion mit realen Gegenständen möglich. Man muss sich das so vorstellen, das ein vom Menschen berührter Gegenstand an der Kontaktstelle durch die Berührung in der Regel erwärmt wird. Dadurch bleibt auf dem Gegenstand ein kurzzeitiger thermaler Fingerabdruck zurück, den die Infrarot-Kamera sehen kann. Diese Information wird nun in der Augmented Reality Software verarbeitet. Damit kann mit realen Gegenständen interagiert werden.
Braucht man in der Wildnis Datenbrillen? Anscheinend, denn das Motto der diesjährigen re:publica war “Into the Wild”. Ich habe in der realen Wildnis auf dem Gelände der Station Berlin noch nie so viele verschiedene Datenbrillen auf einem Fleck versammelt gesehen. Selbst die IT-Messe CeBIT 2014 konnte der re:publica in diesem Punkt nicht das Wasser reichen.
Am 29. und 30. April 2014 fanden in München die Audiovisual Media Days statt. Den Auftakt machte zur Zukunft des Geschichtenerzählens, Oliver Berben Filmregisseur und Produzent. Er ließ sich über die anstehenden Veränderungen in der Fernsehlandschaft aus. Noch leben wir nach seiner Aussage in Deutschland auf der Insel der Glückseligen. Aber das wird sich aus Berbens Sicht bald ändern. Die Fernsehlandschaft wird sich weiter aufspalten. In den USA produzieren Video on Demand (VOD) Anbieter wie Netflix Inhalte auch für kleine Zielgruppen und setzen auf den Longtail. Einzelne Zuschauerzahlen von Sendungen werden nicht bekannt gegeben, aber die gesamten Abonnentenzahlen des Anbieters steigen rasant. Deutschland ist in diesem Bereich noch eine Insel der Glückseligen, aber das wird sich bald ändern. Bei den Verantwortlichen in den Sendeanstalten geht die Angst um. Eine positive Angst, denn sie bewirkt ein Umdenken. Die Fokusierung auf Zielgruppen wird zukünftig aus Sicht Berbens immer wichtiger.
Die TV-Autonomen kommen: Die Streaming-Revolution frisst ihre Eltern Screenshot
Morgen geht es nach Berlin. Dort findet in diesem Jahr zeit- und ortgleich zur re:publica 2014 die Media Convention Berlin statt. Am ersten Tag von 15.00 bis 16:00 Uhr werden Gunnar Sohn und ich in einem Workshop den Anwesenden die Möglichkeiten via Hangout on Air und anderen Diensten zeigen. Mobil natürlich nur, denn für eine Stunde mein Greenscreen Studio auf- und wieder abzubauen lohnt nicht. Aber dafür kann man unseren Videoblogging Workshop buchen.