Virtuell versus Real


Messen sind die höchste Form des Kundenkontakts. Besonders Fachmessen werden auch in Zeiten des Internets weiter existieren. Denn der direkte persönliche Kontakt, zwischen Anbieter und Nachfrager, ist durch nichts zu ersetzen.

Reale Messe

Seit es Arbeitsteilung bei den Menschen gibt, trifft man sich auf Märkten und Messen.

Die Vorteile realer Messen sind:

  1. Qualifiziertes Fachpublikum und damit unzählige potentielle Kunden an einem Ort
  2. Hohes Interesse. Wer auf Messen geht hat einen Grund. Informationen oder Investitionen.
  3. Die physische Präsentation neuer Produkte und Dienstleistungen vor Ort ist möglich.
  4. Der wichtigste Pluspunkt von realen Messen: die Haptik – Anfassbarkeit der Produkte vor Ort.
     

Die Nachteile von realen Messen liegen auf der Hand:

  1. Hohe Kosten für Aussteller und Besucher. Reisekosten, Arbeitszeit bei den Besuchern und zusätzlich die Kosten für Standplatz, Standbau und Personal für den Aussteller.
  2. Für den erwähnten hohen Aufwand ist die Messe nur sehr kurze Zeit sicht- damit nutzbar.
  3. Auch auf der realen Messe erreicht man nur einen Anteil aller anwesenden potentiellen Kunden.

Fairspaze Virtuell Begeistern Real Kunden gewinnen

Durch das Medium Internet und die technischen Möglichkeiten der letzten Jahre sind Messen und Märkte auch in der virtuellen Welt entstanden. Die Vor- und Nachteile der realen Messe verkehren sich nahezu alle in ihr Gegenteil. Die Kosten sind überschaubar, die Präsenz ist 365 Tage, 24 Stunden im Jahr sichtbar. Im Business to Business (B2B) Umfeld können nahezu alle Interessenten theoretisch erreicht werden.  Aber das hohe Interesse teilt man sich im virtuellen Umfeld mit einer Unzahl an Informationen im Netz. Das Problem der Sichtbarkeit ist im Vergleich zur realen Messe, besonders für kleine und mittlere Unternehmen  (KMU) eine viel größere Herausforderung. Die bei vielen Produkten sehr wichtige Haptik ist virtuell auch nicht möglich. Der direkte persönliche Kundenkontakt ist im Netz zudem nur eingeschränkt umsetzbar.

Realer physischer Kundenkontakt

Neue Videokonferenzsysteme, wie Skype oder Google+ Hangout sowie Online Meetings und Webinar Anbieter kommen dem realen Kundenkontakt inzwischen aber schon sehr nahe, können diesen aber nicht komplett ersetzen.

Phillip Rösler im Hangout

 

Die Lösung: 

Reale Messen mit virtuellen Möglichkeiten verbinden. Man muss sich als Unternehmer dankenswerterweise nicht entscheiden, ob nur real oder nur virtuell. Denn eine perfekte Kombination aus beiden Formen bietet den größtmöglichen Erfolg. Mit Fairspaze.com ist eine neue Form der Onlinemessen am Start. Die reale Messe wird online fortgesetzt und bietet Interessenten während und außerhalb der realen Messezeit ein Informationspunkt im Netz. Mit der Schaltung entsprechender Suchbegriffe via Google Adwords, bietet Fairspaze.com einen enormen Mehrwert im Vergleich zu reinen Messeportalen oder Anbieter Aggregatoren. Für den Besucher hat die virtuelle Messe, genau wie die reale Messe den Vorteil, verschiedene Anbieter des gleichen Produktes nebeneinander zu vergleichen. Speziell kleine und mittlere Unternehmen, die sonst im Internetrauschen untergehen würden, erzielen mit diesem Konzept eine Erhöhung ihrer Auffindbarkeit im Netz.

Wenn dann noch weitere innovative virtuelle Möglichkeiten durch das Unternehmen genutzt werden, verschafft es sich dauerhaft eine hohe Sichtbarkeit im Markt. Beispielsweise könnte durch ein für die Zielgruppe hochinteressantes Thema, zu welchem das Unternehmen interne und externe Experten diskutieren lässt, ein weiterer Leuchtturm der Sichtbarkeit ins Netz gestellt werden.

Durch fachlich wertvollen Content bleiben Sie bei Ihren Kunden und potentiellen Kunden in Erinnerung und erhöhen die Relevanz in den Suchmaschinen. So geht heute zeitgemäße Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Der Ansatz dahinter lautet: Lieber finden lassen, statt mit Werbung zu nerven.

Google, der Suchmaschinengigant und Torwächter des Internets, will seinen wichtigsten Kunden, den Suchenden, optimale Ergebnisse liefern. Wer es schafft zu einem Thema / Suchbegriff für die Nutzer sinnvolle Inhalte ins Netz zu stellen, der wird auch von Google zu diesem Begriff in den Suchergebnissen angezeigt und gefunden werden. Er trifft in diesem Fall im Gegensatz zur Werbung auf einen am Thema interessierten potentiellen Kunden. 

Google bietet derzeit mit der kostenlosen Videokonferenzlösung Google+ Hangouts eine innovative Lösung an. Diese Technologie kann man nicht nur in der Kundenbetreuung oder für Informationen der Kunden einsetzen. Damit sind ganz neue Formate möglich. Zum Beispiel über die zusätzliche Live-Version der Videokonferenzlösung Google Hangout on Air. Damit sind komplette Live-Sendungen im Internet möglich. Der große Vorteil zu anderen Angeboten ist, das die Livesendung sofort nach dem Ende als ganz normaler Youtube-Video zur Verfügung steht. Zudem kann die Sendung mittels eines Einbettungscodes auf unzähligen Internetseiten gleichzeitig gezeigt werden. Einzig die rechtliche Situation ist bei uns in Deutschland noch unbefriedigend.

Auf Zeit-Online schreibt der Autor  in seinem Artikel „Graswurzel-Talkkultur lässt Fernsehen alt aussehen“:

Dass es überhaupt so weit kommen konnte, ist auch Google zu verdanken. Seit August ist die sogenannte Hangout-on-Air-Funktion auch in Deutschland freigeschaltet, womit bis zu zehn Google+ Nutzer gleichzeitig per Videoschaltung vor Publikum diskutieren können. Waren komplexe Videochats lange Zeit nur mühsam möglich, werden sie langsam zum Alltagswerkzeug. ….

Doch der eigene Live Talk im Internet kommt nicht ohne Risiko. Denn wer für mehr als 500 Leute sendet, benötigt eigentlich eine Sendelizenz. Die Münchner Isarrunde, die bereits seit 2009 regelmäßig online über Netzthemen diskutiert, wurde deshalb im Juli als erste deutsche YouTube-Sendung als Fernsehsender lizensiert. Andere Live-Formate bewegen sich dagegen in einer rechtlichen Grauzone.

„Auf der einen Seite formiert sich eine technologische Revolution und auf der anderen Seite wiehert immer noch der altersschwache Amtsschimmel,“schreibt Gunnar Sohn im Magazin The European. Er hat selbst Erfahrungen mit den Landesmedienanstalten gesammelt, als er Ende August (zusammen mit mir, hs) das erste virtuelle Bloggercamp mit ins Leben rief, eine Konferenz, die über einen Tag verteilt in mehreren vorher angekündigten Panels den Internet- und Medienwandel behandelt. Ende November wird die nächste Ausgabe stattfinden. Die Macher sind vom Potenzial der Hang-Outs überzeugt. Und auch davon, dass sich Videochats in den nächsten Jahren rasant weiterentwickeln.

Das im Artikel erwähnte Format des virtuellen Blogger Camps sendet am Mittwoch den 28.11.2012 wieder live aus dem Internet. Ab 18:30 Uhr geht es um die Einfachheit. Um 19:30 Uhr wird genau zum Thema dieses Artikels diskutiert. Peter Glaser von Fliegende Bauten nimmt als Messe Experte und Vorreiter in der Virtualisierung von Messen teil. Im Gegensatz zu vielen anderen Sendungen haben wir eine offizielle Sendelizenz von der Bayerischen Landesanstalt für neue Medien erhalten.

Mit diesen Technologien sind völlig neue Formate auch im Unternehmensumfeld möglich. Wer es versteht, diese frühzeitig anzuwenden, wird einen Wettbewerbsvorteil dadurch erzielen.

Fazit: Virtuelle und reale Messen schließen sich nicht gegenseitig aus. Richtig kombiniert entfalten sie enorme Synergien. Wer es versteht beide Formen sinnvoll zu kombinieren, wird sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können. Informieren Sie sich!

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One Comment on “Virtuell versus Real

  1. Pingback: plus-me.at GOOGLE | Wir freuen uns auf ganz viele Zuschauer!

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