Landwirte raus aus der Ecke – PR in eigener Sache tut Not

Landwirte bei der Arbeit
Landwirte bei der Arbeit Foto: Schleeh

Am letzten Tag im April wollen wir von Alois Wohlfahrt wissen, warum er als Landwirt bloggt und das auch jedem seiner Berufskollegen empfiehlt. Alois hat im Januar diesen Jahres angefangen auf seinem Blog Netzlandwirt zu schreiben. Mit eingeladen zur Sendung haben wir noch weitere im Netz aktive Landwirte und Landfrauen. Die Sendung beginnt am 30.04.2014 pünktlich um 16:00 Uhr hier und auf Bloggercamp.tv.

Alois schrieb dazu einen sehr bemerkens- und lesenswerten Artikel auf Netzlandwirt, darin seine Frage lautet:

Warum starten Landwirte nie Blogs?

OK, Homepages findet man schon, aber statisch ein paar nette Bildchen und schöne Marketingsätze, das wars dann. Da kommt wenig rüber.

Die Verarbeitungsindustrie macht ganz selbstverständlich laufend Imagearbeit, Meinungsbildung und Marketing. Aber der Landwirt ist aus Sicht der Industrie ein Rohstofferzeuger, dessen Aufgabe es ist, möglichst hohe Qualität zu niedrigen Preisen zu erzeugen.

Noch ein Zitat zum Thema von einem unbekannten Landwirt auf Facebook:

Aufklärungsarbeit ist wichtig, und bewirkt viel. Das ist viel zu Wenigen bewusst. Mindestens eine Wochenstunde sollte das in Landwirtschaftsschulen unterrichtet werden, wenn wir irgendwann mal gegen die Halbwahrheiten und  Vorsatzlügen beinahe aller NGOs und Medien ankommen wollen. Das man sich mit Märchenbilder mehr schadet, als nutzt, versteht sich von selbst. Es ist auch nicht der Anspruch eines topmodernen Landwirts, sich als Disney-Land-Bauer zu präsentieren. Auch die nachgelagerte Industrie sollte das berücksichtigen. Ein Bild vom Futtertisch eines schon weit verbreiteten Kuhstalls der neuesten Generation erweckt einen ehrlicheren Eindruck, wie der bärtige Alm-Öhi, der seine Zellzahlplörre auf dem Rücken ins Tal trägt.

Blick in einen modernen Schweinemaststall
Blick in einen modernen Schweinemaststall Foto: Schleeh

Crosspost von Agrarblogger.de

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