Neues Social-Media TV-Experiment


Die #rundshow gestern Abend ist ein interessanter Ansatz, den althergebrachten Medien moderne Kommunikationsformen einzuhauchen. +Richard Gutjahr und +Daniel Fiene haben es geschafft, im #BR einen Sender zu finden, der sich auf das Experiment einlässt. Besonders +Daniel Fiene hat man am Anfang die Nervosität angemerkt. +Richard Gutjahr ist nach dem iPad Hype und der Erfahrung auf dem Tahrir-Platz ein richtig cooler Medienprofi. Gemeinsam haben Sie mit Hangout, Skype und Smartphone App die Sendung locker über die Bühne geschaukelt. Fortsetzung folgt! Wichtiger als die Akteure vor der Kamera sind die mutigen Intendanten, die solche Formate in ihrem Sender unterstützen. Mein Dank gilt hier besonders Ulrich Wilhelm. Als Bayer freut es mich natürlich, das unsere Sendeanstalt Vorreiterfunktion übernommen hat.

Ich sehe die erste Sendung mehr als technische Premiere, denn als inhaltlich interessant. Das ist auch gut so, denn ein interessanter Inhalt wäre zu Beginn im Hype über das neue Format untergegangen. Aber es wird Zeit, das es in Deutschland auch Menschen und Sender gibt, die diese neuen Möglichkeiten nutzen. In den USA ist das schon fast fester Bestandteil der Medien.

Traurigerweise sind bei uns in Deutschland noch keine Hangout on Air verfügbar. Damit gäbe es die Möglichkeit selbst Sender zu werden. Google stellt diese Form der Internetfernsehsendung inzwischen in vielen Ländern kostenlos zur Verfügung. Dazu müssten wir aber in Deutschland die überholten Medienlizenzen abschaffen oder den Gegebenheiten des Internetzeitalters anpassen.

Zitat Wikipedia: „Staatliche Sonderrechte beherrschen insbesondere den Medienbereich. Während Zeitungslizenzen heute nicht mehr verlangt werden, ist für die Ausstrahlung von Radio- oder Fernsehprogrammen noch immer eine Lizenz notwendig. Während der Grund für das Verlangen von Presselizenzen in der besseren Kontrollierbarkeit dieser Medien lag, liegt ein wesentlicher Grund für das Verlangen von Radio- und Fernsehlizenzen (Rundfunklizenzen) in den knappen Ressourcen: Die begrenzte Anzahl von Frequenzen lässt sich nur an eine begrenzte Anzahl von Programmveranstaltern vergeben.“

Frequenzknappheit gibt es im Internet keine, deshalb sollten Hangout on Air schnellstmöglich auch in Deutschland zugelassen werden. Die Vorteile für die Bildung und Meinungsvielfalt überwiegen klar die Nachteile.

Das wäre doch ein Thema für eine der nächsten #rundshow ! Dazu kennt sich +Frank Schulz sehr gut aus. Er hat bereits eine Initiative dazu ins Leben gerufen: +Hangout on Air Supporter Europe – ENUERTO

Mein Fazit: Es gibt noch viel zu tun! Lasst uns die Welt positiv verändern! Dank an zwei deutsche Internet-TV Pioniere und einen mutigen Intendanten.

Euer +Hannes Schleeh
http://youtu.be/SKIigPd4dRE

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